Jaén und Baéza in Andalusien

Zwischen Kastilien und Andalusien in der Sierra Morena liegt die Provinzhauptstadt Jaén mit ca. 110.000 Einwohnern. Hier spiegelt sich die Geschichte der Iberer, der Punier und der Römer. Die Stadt bietet wundervoll erhaltene Bauwerke und gilt als weltweit größtes Anbaugebiet für Oliven. Die Kathedrale entstand nach Entwürfen des Architekten Andrés de Vandelvira und zählt zu den schönsten Renaissancebauten Spaniens. Das Museum innerhalb des Bauwerks zeigt berühmte Gemälde, wie die “unbefleckte Empfängnis” von Alonso Cano und “San Lorenzo” von Juan Martinez Montanez. Am berühmtesten ist das Schweißtuch der heiligen Veronika mit dem Gesichtsabdruck von Jesus.

Gegenüber der Kathetrade befinden sich das ehemalige Rathaus aus dem 17. Jahrhundert und der erzbischöfliche Palast. Der Palacio de Villadompardo beherbergt als Museum Eindrücke der Volkskunst und des Brauchtums. Auf dem Stadthügel thront der wuchtige Castillo de Santa Catallina, der im 13. Jahrhundert zur mächtigsten Trutzburg Andalusiens ausgebaut wurde.

Auch die Stadt Übeda glänzt durch wunderschöne Bauwerke und Adelspaläste. Dazu zählen der vierstöckige Palacio de los Condes de Guadiana und der Palacio de las Cadenas. Die beeindruckenste Kirche dort ist die Privatkapelle der reichen Familien, ebenfalls im Renaissancestil mit Kreuzgewölben errichtet.

Zu den bekanntesten Veranstaltungen zählen dort die prächtige Karwoche, sowie in der Zeit vom 24. September bis 4. Oktober das Fest des Schutzpatrons der Stadt, des Heiligen Michael. Dazu gehören zahlreiche Stierkämpfe und Straßenfeste. Zum Einkaufen geht man zur Alfareria Tito und zur Plaza del Ayuntamiento. Das ansässige Touristenbüro erteilt viele weitere Tipps zu Erkundungen der Umgebung und der Sehenswürdigkeiten.